Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem - Kölner Kurrende - Kölner Chorkonzerte Extra 5 - 2018

25.11.2018, 17:00  //  Trinitatiskirche, Köln
PK 1 freie Platzwahl
23.70 EUR

PK 2 freie Platzwahl/ ermäßigt
18.20 EUR



EVENT-INFO
Die Kölner Kurrende führt Brahms "Deutsches Requiem" in der Klavierfassung, der sogenannten "Londoner Fassung", auf.

Das Werk überzeugt besonders in der Klavierfassung durch Luftigkeit und Transparenz der Stimmführung. Eine besondere Freude und Herausforderung für Sänger und Pianisten, denn dieses symphonische Chorwerk gewinnt sehr durch das kammermusikalische Gewand.

Das aufgeführte Werk hat eine lange Entstehungsgeschichte. Gerne wird der Tod Robert Schumanns (1856 ) zur Deutung herangezogen. Aber auch der Tod von Brahms Mutter scheint eine weitere oft zitierte Zäsur in der Entstehung des Requiems zu sein, das als frühestes und größtes seiner Chorwerke gilt. Es wurde zwischen 1861 und 1868 komponiert, wobei Teile auch schon vorher anderen Werken zugeordnet werden können. Zweifelsfrei ist die Uraufführung an Karfreitag 1868 im Dom von Bremen. Dabei steht das Requiem selbst gar nicht in der kirchlichen, liturgischen Tradition, sondern ist vielmehr die Vertonung einer von Brahms selbst sehr sorgfältig und persönlich vorgenommenen Textauswahl aus der Bibel. Dies macht das Werk zutiefst menschlich, ist es so doch frei von den kirchlich-konfessionellen Zwängen jener Zeit. Die Texte enthalten kein zorniges „Dies Irae“, sondern eine einfühlsam-feierliche Erinnerung an die Vergänglichkeit allen Seins.

Nicht das Erbarmen wird erfleht, sondern die Freude und Hoffnung auf Wiederauferstehung gefeiert. Über dem ganzen feierlich-ernsten Werk schwebt der Geist der wunderbaren Sopranarie "Ihr habt nun Traurigkeit" in der Grundtonart der Freude schlechthin: G-Dur mit feinen Modulationen. Hier steht nicht der Tote im Mittelpunkt, sondern die Zurückgebliebenen, die Trauernden, die getröstet werden sollen.

Bezeichnenderweise endet diese Requiem auch nicht in Trauer und mit dem requiem eternam, sondern mit dem Wort „selig“. Schon 1875 schrieb Eduard Hanslick: „Aber er (der Zuhörer) wird erfahren, wie verklärend und stärkend der reinste Trost aus dieser Musik fließt“.



Ermäßigung gewähren wir Schüler/innen, Student/innen (bis 28 Jahren), Auszubildenden, Schwerbehinderten und Köln-Pass-Inhaber/innen sowie Menschen, die im Freiwilligen Wehrdienst oder im Bundesfreiwilligendienst tätig sind. Die Trinitatiskirche ist weitgehend barrierefrei und rollstuhltauglich. Begleiter/innen von Rollstuhlfahrer/innen haben freien Eintritt.
 
 
INTERPRET-INFO
Kölner Kurrende

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem


Londoner Fassung für Sopran- und Baritonsolo, Chor und Klavier zu vier Händen

Anna Herbst - Sopran, Konstantin Paganetti - Bariton
, Normande Doyon - Klavier,
 Dorothy Gemmeke - Klavier


Michael Reif, Dirigent
 
 
 
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www.JazzrockTV.de

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