Erstickte Stimmen
 - Kölner Chorkonzerte EXTRA 1 - 2018

28.01.2018, 17:00  //  Trinitatiskirche, Köln

Liebe User, laut unseren AGB können Tickets nur bis max. 8 Tage vor Konzert bestellt werden, um die rechzeitige Zustellung der Tickets zu gewähren. Eventuell sind aber noch Tickets in einem unserer Ticketshops erhältlich - rufen Sie uns einfach an!

Dear users, following our general terms and conditions (AGB) tickets must be ordered 8 days before the concerts & events at the latest to ensure the timely delivery by mail. After that tickets might be available in one of our ticket shops eventually - or just ring us.


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EVENT-INFO
Erstickte Stimmen
 - Verfemte Musik im Nationalsozialismus


Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Alexander von Zemlinsky, Franz Schreker, Walter Braunfels, Darius Milhaud, Viktor Ullmann und Gideon Klein

„Diese Musik verdient nichts anderes, als um ihrer selbst willen gehört zu werden, als Teil der europäischen Musik. Sie muss sich messen mit allen anderen Komponisten, die ebenfalls nicht nach ihrer Herkunft gefragt werden.“ (Eliška Kleinová, Schwester des im KZ Fürstengrube umgekommenen Komponisten Gideon Klein)

Musik von jüdischen Komponisten wurde von den Nationalsozialisten als „entartet“ bezeichnet und von den Spielplänen verbannt, meist mit nachhaltiger Wirkung. Selbst die Musik von Mendelssohn hatte über die Nazi-Herrschaft hinaus unter diesem Stigma zu leiden, allerdings weitaus weniger als die eines Franz Schreker oder Alexander von Zemlinsky. Darius Milhaud überlebte den NS-Terror im amerikanischen Exil. Walter Braunfels wurde 1933 als sogenannter „Halbjude“ von seinem Posten als Direktor der Kölner Musikhochschule suspendiert und ging in die innere Emigration. Die im Rahmen dieses Programms zur Aufführung kommenden Werke von Viktor Ullmann und Gideon Klein entstanden im „Vorzeige“-Konzentrationslager Theresienstadt. Beide Musiker wurden von den Nationalsozialisten umgebracht.

Das Programm „Erstickte Stimmen“, u.a. interpretiert von der israelischen Sopranistin Dana Marbach (Tel Aviv), widmet sich anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus jenen Komponisten, die im Dritten Reich nicht gespielt werden durften, und möchte zu ihrer Rehabilitation beitragen. Fast so wichtig wie der Klang eines Konzerts ist der Nachklang. Deshalb lädt das Netzwerk Kölner Chöre in seiner Reihe „Kölner Chorkonzerte EXTRA“ nach den Konzerten ins Foyer der Trinitatiskirche ein. Die Getränke sind im Eintrittspreis enthalten.

Dana Marbach, Sopran - 
Diren Duran, Flöte
 - Sofia von Freydorf, Cello
 - Alina Gehlen, Orgel


Kammerchor des Bach-Vereins Köln


Thomas Neuhoff, Klavier und Leitung



Dauer des Konzerts: ca. 1 Stunde, anschl. Empfang mit kostenfreien Brezeln und Wein Einlass ab ca.: 16.30 Uhr

Ermäßigung für Schüler/innen, Student/innen (bis 28 Jahren), Auszubildenden, Schwerbehinderten und Köln-Pass-Inhaber/innen sowie Menschen, die im Freiwilligen Wehrdienst oder im Bundesfreiwilligendienst tätig sind.

Die Trinitatiskirche ist weitgehend barrierefrei und Rollstuhl tauglich. Begleiter/innen von Rollstuhlfahrer/innen haben freien Eintritt.
 
 
INTERPRET-INFO
Kölner Chorkonzerte Extra 1 - 2018

Bach-Verein Köln, Thomas Neuhoff

Verfemte Musik im Nationalsozialismus


Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Alexander von Zemlinsky, Franz Schreker, Walter Braunfels, Darius Milhaud, Viktor Ullmann und Gideon Klein

Dana Marbach, Sopran - 
Diren Duran, Flöte - 
Sofia von Freydorf, Cello
 - Alina Gehlen, Orgel


Kammerchor des Bach-Vereins Köln


Thomas Neuhoff, Klavier und Leitung
 
 

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